Das Gesetz der Anziehung

“The Law of Attraction”, “The Secret”, “Das Geheimnis”, “Master Key System”, “Das Gesetz der Anziehung” – alles Begriffe für ein- und dieselbe Sache.

Mit Hilfe unserer Gedanken wollen wir unsere Umstände positiv verändern. Zahlreiche Lektüre und Kurse werden hierzu angeboten. Anleitungen mit Entspannungstechniken und Autosuggestionen, CD’s mit vorgesprochenen Suggestionen, Subliminals oder Hypnoseführungen  sollen uns dabei helfen, unser Unterbewusstsein zur Erfüllung unserer Wünsche anzuregen.

Das Gesetz der Anziehung ist auch in der Bibel erwähnt

Beinahe jede Weltanschauung, die in den letzten 20 – 30 Jahren in Mode gekommen ist, beansprucht die Rolle eines Vorreiters in dieser Angelegenheit und propagiert die richtige Technik zu Umsetzung dieser alten Geheimnisse zu besitzen. Das hat in unserer Gesellschaft schon viele dazu verleitet, dem anerzogenen christlichen Glauben abzuschwören, weil man dort solche Wahrheiten angeblich nicht findet.

Doch wer das meint, kann nicht behaupten, dass er in Sachen Bibel besonders belesen sei.

Diese in der menschlichen Seele wohnenden Kräfte sind in der Tat genauso alt, wie die Menschheit.  Wenn wir jetzt einmal unterstellten, dass die Bibel die Wahrheit beschreibt und nichts anderes ist, als das Wort, das zwar von Menschenhand geschrieben aber von Gott inspiriert wurde, dann dürfen wir die Bibel ruhig auch wörtlich nehmen. Dann können wir getrost auch so manche, der weit, weit hergeholten, hochintellektuellen Interpretationen völlig außer Acht lassen. Die Bibel wurde von Menschen geschrieben, die von Gott dazu inspiriert waren und zwar für einfache Menschen, die keine Hochschule besucht hatten. Für Menschen, die meistens nicht einmal lesen und schreiben konnten.

Kräfte des Menschen aus seinen Aufgaben erkennbar

So finden wir bereits im ersten Buch Mose den Hinweis, dass Gott dem Menschen befahl, über ein Gebiet zu herrschen, das größer als das heutige Europa war. Er sollte allen Pflanzen und Tieren Namen geben und über sie herrschen. Wenn wir diesen Befehl als real ansehen, dann müssen wir eigentlich vor Ehrfurcht darüber erzittern, welche Macht und welche Gedankenkräfte, Gott dem Menschen für diese Aufgabe mit auf den Weg gegeben haben muss.

Wer die Bibel gelesen hat, kann durchaus erkennen, dass Gott dem Menschen immer nur solche Aufgaben gestellt hat, zu der er ihm auch die Fähigkeiten verliehen hat. Adam und Eva hatten weder Kräne noch Aufzüge, sie verfügten weder über Computer noch über Notizblöcke und Schreibstifte. Sie hatten weder Fotoapparat noch Videokameras. Und doch mussten sie in der Lage gewesen sein, diese gigantische Denkleistung zu vollbringen. Dabei mussten Sie auch ihre Nahrung zumindestens ernten und verzehren. Die Früchte, die sie aßen, waren sehr klein im Vergleich zu dem, was wir heute kennen. Und ihr Tag hatte nebenbei bemerkt, auch nur 24 Stunden.

Wenn man sich diese Aufgabe in der Praxis vorstellt, kommt man zu dem Schluss, dass diese ersten Menschen sowohl über eine gigantische Gehirnleistung verfügten. Ebenso waren sie wohl mit enormen, telekinetischen Fähigkeiten ausgestattet. Diese Kräfte wurden jedoch nicht sonderlich erwähnt, weil sie eben für den Menschen seinerzeit ganz normal waren. Sie gehörten zu ihm, wie seine Arme, Hände, Beine und Füße.

In der gesamten Bibel ist nicht ein einziger Hinweis darauf zu finden, dass Gott dem Menschen diese Kräfte wieder entzogen hätte. Weder beim Sündenfall noch bei späteren Strafgerichten. Gott hat dem Menschen diese Kräfte lediglich in seinem Fleisch verborgen. Der Mensch muss so verwirrt gewesen sein, dass er jeden Gedanken an diese Kräfte völlig vergaß und irgendwann verlernte, diese Kräfte zu benutzen.

Viele Hinweise in der Bibel

Dennoch finden wir in Gottes Wort, der Bibel an vielen Stellen Hinweise auf das Vorhandensein und die Wirkungsweise dieser Gesetze. Sowohl Verheißungen auf deren guten Folgen in Form von Belohnungen als auch Warnungen vor deren schlechten Folgen als Strafen für missbräuchlichen Umgang mit jenen Kräften.

Auch von Jesus lesen wir, dass er diese Gesetze immer wieder erwähnte:

  • …Dein Glaube hat dich gerettet…
  • …Euch geschehe nach Eurem Glauben!
  • … Wenn ihr Glauben habt und nicht zweifelt, so werdet ihr nicht nur tun, was dem Feigenbaum geschah, sondern auch, wenn ihr zu diesem Berg sagt: Hebe dich und wirf dich ins Meer!, so wird es geschehen.
  • Wenn du glauben kannst – alles ist möglich dem, der glaubt!
  • Wenn ihr Glauben hättet, wie ein Senfkorn, so würdet ihr zu diesem Maulbeerbaum sagen: Entwurzle dich und verpflanze dich ins Meer!, und er würde euch gehorchen.

Glaube ist nichts anderes als ein völliges Überzeugtsein von Tatsachen, die man weder sieht noch erklären kann. Wer diesen Glauben besitzt, der kann mit diesem Glauben auch Berge versetzen.

Natürlich brauchen wir alle Übung in diesem Glauben und er ist erlernbar, erfahrbar. Dazu brauchen wir aber weder Hypnose, noch Autosuggestion, noch Fremdsuggestion. Auch Verrenkungen in irgendwelchen Yogaübungen brauchen wir dazu nicht.

Wir brauchen uns lediglich in der Erfahrung dieses Glaubens üben. Und das können wir auf ganz praktische Art und Weise.

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