Archiv für die Kategorie „Wirtschaft-Finanzen“

Prominente über Geld und Gold

Wir können froh sein, dass die Menschen nicht genau wissen, wie unser Geldsystem funktioniert. Wüssten Sie es, hätten wir morgen eine Revolution.

Henry Ford

Nur Gold und Silber können Ersparnisse vor der Enteignung durch Inflation schützen.

Alan, Greenspan

Gold war ist und wird immer ein sicherer Sachwert bleiben.Bei einem Staatsbankrott würde dies eine Absicherung für dieAnleger bedeuten. Gold ist die einzig sichere Währung.
George Soros
Man sollte eher sogar mehr Gold haben, nachdem Aktien, Anleihen und ganz besonders Immobilien immer volatiler und weniger ansprechend werden, so dass man vielleicht darüber nachdenken sollte, Gold als Wohlstandsversicherung zu kaufen. Es bringt einem die Vorteile von Gold und bietet vollständigen Schutz vor dem Verlust auch nur eines Cents.
Die Katastrophe wird kommen, es fragt sich nur wann. Dann werden Hyperinflation oder Währungsreform die Geldwerte der Leute vernichten.
Marc Faber
Sie können es sich nicht leisten, untätig zu bleiben. Das von den Mächtigen und ihren Medienpapageien verschriehene und massiv preisdrückend manipulierte, gelbe Metall wartet, zusammen mit seiner Schwester, dem Silber, geduldig auf seine große Stunde, die mit Sicherheit in absehbarer Zukunft kommen wird. Reihen sie sich in die vorläufig noch verschwindend kleine Schar der Goldfreunde ein. Sie werden es niemals bereuen und ihre Liebsten werden es ihnen danken.
Prof. Dr. Hans J. Bocker
Nur mit dem Besitz von Gold und Silber in physischer Form, können Sie Ihr Vermögen sichern. Gold ist seit Jahrtausenden das Werte-Konservierungsmittel schlechthin.
Warten Sie nicht länger! Wenn der Crash erst einmal da ist, dann ist es zu spät. Und er wird kommen.

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Geldwerte sind nur eine Illusion

Geld hat keinen realen Wert. Es ist mehr oder weniger nur ein “Versprechen”, ein virtueller Wert. Je mehr die Menschen an den Wert des Geldes glauben, umso mehr bekommt man dafür. Je deutlicher das Geld jedoch als Illusion entlarvt wird, umso mehr Misstrauen tritt auf und umso weniger reale Werte erhält man für diese Illusion.

Je mehr im Zusammenhang mit Geld manipuliert wird, umso näher kommen wir dem Endpunkt eines Geldsystems

In einem aktuell in Youtube veröffentlichten Videos kann man beobachten, wie der Kurs des S&P-Futures am 5. Juli während des Handels manipuliert wurde.

Preise kommen an den Märkten zunehmend nicht mehr aufgrund reeller Angebote und Nachfragen zustande, sondern mit steigender Tendenz nur noch über Wetten. Gewettet wird auf Bewegungen der Basiswerte.

Eine Regulierung des Handels ist faktisch unmöglich geworden, da der gesamte Markt an sich fast ausschließlich nur noch elektronisch abgewickelt wird. Hier haben große, internationale Händler mit ihren ausgeklügelten Softwaresystemen die Oberhand.

Im Video ist erkennbar, dass während eines Handelstages ganz gezielt Aufträge mit großen Volumen im Markt platziert werden, die gar nicht zur Ausführung kommen. Stattdessen verschwinden sie einfach wieder, just im selben Moment, wenn sich der Kurs durch die Order zu bewegen beginnt. Geschickt setzen die Manipulationen mal auf der Käuferseite, mal auf der Verkäuferseite an.

Die Platzierung von Aufträgen ohne die Absicht, sie auch durchzuführen, wird von der US Aufsichtsbehörde, SEC als illegal eingestuft. Trotzdem wird das jeden Tag in dieser Form praktiziert.

Damit wird deutlich, dass die Finanzmärkte von virtuellen Werten behauptet werden und nicht von Echten. Denken Sie dabei mal an den Absturz des Dow Jones am 6. Mai 2010 um 1.000 Punkte.

Geld ist eine Illusion. Zunehmend wird es von undurchsichtigen Organisationen mit Lug, Betrug und arglistiger Täuschung manipuliert. Macht und Einfluss dieser Leute sind scheinbar so groß, dass sie sich dabei über geltende Gesetze einfach hinwegsetzen können, ohne zur Rechenschaft gezogen zu werden.

Wer sein Vermögen vor den Machenschaften dieser Leute wirksam schützen will, kann das nur mit realen Edelmetallen, wie Gold und Silber. Alle, die hier untätig bleiben, werden erleben, wie sie systematisch enteignet werden. Die Einen durch massive Kurseinbrüche, die Anderen durch Inflation.

Ein Gold- oder Silberbarren zum Beispiel, kann nicht Pleite gehen.

Schützen Sie Ihr Vermögen durch Umtausch in Gold und profitieren Sie noch daran indem Sie anderen helfen, das Gleiche zu tun.

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Manipulierter Goldpreis

Ted Butler, ein us-amerikaniser Rohstoffanalyst warf den großen Bullion Banken betrügerisches Verhalten vor. Dies habe den Einbruch der Preise für Gold und Silber hervorgerufen.

In einem Interview  des Online Magazins, King World News – Business zu den Preisentwicklungen im Edelmetallsektor sagte Ted Butler:

Der Absturz der Preise für Gold- und Silber sei eindeutig auf Manipulationen zurückzuführen. Diese seien seit Monaten am US-Terminmarkt zu beobachten.

Von einer präzise geplanten Preisdrückung, die zu einhundert Prozent auf Papier-Transaktionen folge, sprach Butler dabei.  Aus seiner Sicht sollen mehrmals an einem Handelstag etliche Kontrakte deutlich unter dem jeweils aktuellen Marktpreis aufgelegt werden.  Immer dann, wenn gerade das Handelsvolumen niedrig sei.  Damit würden kritische, technische Marken verletzt und so bringe man einen Schneeball ins Rollen. Bereits im Vorfeld fänden Absprachen statt, dass man erst weit unter dem aktuellen Marktpreis wieder als Käufer auftrete.  Auf diese Weise erreiche man einen Kursrückgang und zwinge andere Marktteilnehmer ebenfalls zum Verkauf. Vor allem Investoren mit geringem Kapitaleinsatz, beziehungsweise hohem Kreditanteil bei ihren Wetten im Futures Markt hätten aussteigen müssen. Aufgrund der großen Hebelwirkung solcher Investments habe sich die Abwärtsfahrt logischerweise beschleunigt.

Hinterher, nachdem der Preis dann um 50 Dollar gefallen war, sei die Ware von den Manipulierern in Ruhe wieder eingesammelt worden. Nicht verwunderlich, dass die Bullion Banken wie JP Morgan, an jenem Tag zu den größten Nettokäufern gehörten. Ein “fast perfektes Verbrechen” nannte Butler diese Geschäftsgebaren. Wenn Regulierer diese Banken auf den 50 Dollarsturz ansprächen, dann erwidern diese, “Was schauen Sie  uns an, wir waren den ganzen Tag als Käufer unterwegs.

Seit Jahren lägen der Regulierungsbehörde handfeste Beweise über die Manipulationen auf dem Gold- und Silbermarkt vor. Doch die CFTC (Commodity Futures Trading Commission) stelle sich blind und taub.

Wir wissen, dass die kommerziellen Händler Gauner sind, angeführt von JP Morgan. Ich kann es nicht anders ausdrücken, diese Leute betreiben ein kriminelles Geschäft. Und man fragt sich, ob die Aufsichtsbehörde so dumm sein kann oder gar gemeinsame Sache mit den Typen macht, weil die Mitarbeiter auf eine Tasche Geld aus sind oder sie sich nach ihrer Commodity -Commission-Karriere einen Job versprechen? Ichweiß es nicht,” sagte Butler.

Er scheue sich nicht, seine Meinung in dieser Sache in der Öffentlichkeit so deutlich zu äußern. Er habe in der Vergangenheit erlebt, dass man sofort über diejenigen herfällt, die etwas Schlechtes über eine große Finanz-Institution sagen. Die Tatsache, dass er solche Dinge offen sagen könne, ohne von den Beteiligten in irgendeiner Form abgestraft zu werden, werte er als deutliches Indiz dafür, dass an der Sache etwas dran sei.

Hier das vollständige Interview  in Englisch auf kingworldnews.com

Solche Manipulationen verunsichern vor allem diejenigen Anleger, die in physischem Gold investieren und unerfahren sind.  Der angenehme Effekt für die Manipulierer: Sie machen ein schnelles Geschäft. Diese Dinge sind ganz besonders dann lukrativ, wenn man aufgrund der Gesamtsituation davon ausgehen kann, dass der Goldpreis nach solchen Transaktionen sowieso sehr rasch wieder steigen wird.

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Goldmarkt Anfang Juli 2010

Gleich am ersten Handelstag im Juli trat an den Goldmärkten etwas Unruhe auf. Diverse Ereignisse und Nachrichten ließen den Goldpreis um 3,5% sinken. Silber fiel bisweilen um über fünf Prozent.




Düstere Nachrichten waren aus den USA zu vernehmen. Insbesondere vom Häusermarkt und vom Arbeitsmarkt. Auch ein negativer Konjunkturausblick sorgte für schlechte Stimmung. Diese Meldungen ließen den Dollar gegenüber allen Währungen deutlich einbrechen. Hinzu kam noch, dass europäische Geschäftbanken insgesamt 442 Milliarden Euro an die EZB zurückzahlen mussten und deshalb Dollar Anlagen liquidierten.




Der Euro legte gegenüber dem Dollar kräftig zu. Dadurch sank der Preis für die Feinunze Gold deutlich unter die 1.000 Euro Marke.




Der etwas schwächere Goldpreis nach dem gestrigen Handelstag hat heute bereits viele Käufer zu Investitionen veranlasst. Vor allem Investoren aus Asien nutzten die Gunst der Stunde. Gold stieg dadurch heute erneut über 1.210 Dollar. Auch der Silberpreis kletterte heute wieder über die 18 Dollar Marke.




In den vergangenen 38 Jahren reagierte der Goldpreis im Monat Juli schon oft sehr unruhig. Im Juli 1999 erreichte er den Tiefststand jenes Jahres und im Juli 1973 sowie im Juli 1992 markierte er jeweils den Jahreshöchststand.




In diesem Zeitraum war der Monat Juli im Grunde meistens jedoch ein Art Barometer für die Entwicklung des Goldpreises in den restlichen Monaten eines Jahres.

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Wieder warnt ein Finanzexperte vor Inflation

Dieses mal ist es der bekannte Investor und Börsenguru, Marc Faber, der sich zu Wort meldet. Er sieht eine sehr gefährliche Zeit auf uns zurollen. Eindringlich mahnt er dazu, jetzt Vorkehrungen zu treffen.

Viele Regierungen seien bestrebt, die Geldmenge zu erhöhen, damit sie ihre Haushaltsdefizite ausgleichen können. Auch Marc Faber sehe keine Alternative als Geld zu drucken. Die Werte der Papiergeldwährungen würden unweigerlich in Richtung Nullpunkt gefahren werden.

Marc Faber ist nicht gerade irgendwer. Er hatte in der Vergangenheit schon viele große Ereignisse zutreffend vorausgesagt. Seine Warnungen gelten deshalb als gewichtig.

Im März 2009 sprach er entgegen der Meinungen vieler anderer Fachleute eine Kaufempfehlung für Aktien aus und sollte damit recht behalten. Im Sommer 2007 warnte er vor konjunkturellen Problemen in den USA für das zweite Halbjahr und prophezeite Zinssenkungen der US-Notenbank. Auch seine Vorhersagen über den gewaltigen Einbruch in der Technologiebranche im Jahr 2000 sowie dreizehn Jahre davor im Jahr 1987 über den Börsencrash sind Zeugnisse dafür, in welcher Priorität seine Warnungen einzuschätzen sind.

Die vielen, deutlichen Warnungen sind nicht mehr zu übersehen!

Jeder sollte nun seine persönlichen Vorkehrungen treffen:

Beherzte Worte zu diesem Thema sprach der Buchautor, Gerhard Spannbauer Mitte November letzten Jahres. Nehmen Sie sich Zeit und sehen Sie hier den Vortrag über Praktische Krisenvorsorge dazu:

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Gold: So läuft der Hase

Obwohl seit einigen Jahren eine anhaltend hohe Nachfrage nach Gold herrscht, kommt es immer wieder mal zu Kurseinbrüchen. Normalerweise müssten die Goldpreise aufgrund der weltweiten Schuldenkrisen doch viel stärker steigen. Doch Kurseinbrüche sind auch bei schlechten Nachrichten nicht auszuschließen. Woher kommt das?

Gold wird im Wesentlichen auf zwei Haupthandelsplätzen gehandelt. Jeder dieser beiden Marktplätze hat eine andere Grundausrichtung.

Hier wird der Preis klassisch durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Die großen Banken, die Bullion Banken sind die größten Goldhändler. Sie handeln Gold in erster Linie nach Aufträgen von Gold-Produzenten und Edelmetall-Großhändlern sowie im Auftrag von Notenbanken.

Jeweils am Vormittag und am Nachmittag wird der Goldpreis von sechs Delegierten, internationaler Großbanken gefixt. Zwar ändern sich die Preise laufend aufgrund von Handelsgepflogenheiten und es entstehen rund um die Uhr schwankende Spotpreise. Trotzdem orientieren sich die Goldhändler weltweit nach wie vor am Fixing.

New York COMEX – Marktplatz für den Gold-Terminhandel

Die NYMEX (New York Mercantile Exchange) ist die größte Warenterminbörse der Welt. Sie bestand ursprünglich aus zwei Gesellschaften, der NYMEX und der COMEX (New York Commodities Exchange). Im Jahr 1994 verschmolzen die beiden Gesellschaften zu einer einzigen, wobei die COMEX zu einer Abteilung der NYMEX wurde. Im Jahr 2008 wurde die NYMEX dann von der CME Group übernommen.

An der COMEX wird Gold auf zukünftige Termine gehandelt. Dabei wird spekuliert, wie sich die Preise bis zu einem bestimmten Zeitpunkt entwickeln. Die Preisunterschiede zwischen den beiden Handelsplätzen London und New York werden von Händlern für Arbitrage Geschäfte genutzt, um Preisschwankungen auszugleichen. Die Spot-Preise werden überwiegend durch die Preise am Terminmarkt beeinflusst.

Auf dem Terminmarkt tummeln sich sowohl kommerzielle Händler als auch Spekulanten.

Spekulativ orientierte Investoren sind in erster Linie am Profit orientiert und orientieren sich an Trends. Kommerzielle Händler betreiben den Goldhandel dagegen als Hauptgeschäft. Dazu gehören Goldgroßhändler und Schmuckhändler, deren Hauptziel es ist, Gold möglichst günstig anzukaufen.

Im Terminhandel werden gegen Hinterlegung geringer Sicherheitsleistungen (Margins) sehr hohe Werte (über Terminkontrakte) bewegt. Dadurch kann der Goldmarkt mit wenig Geld relativ stark manipuliert werden. Die Hebelwirkung, eingesetzter Geldmittel ist im Terminmarkt sehr hoch.

Dabei wird faktisch kein physisches Gold mehr bewegt, sondern nur noch Kontrakte. Vor der jeweiligen Fälligkeit werden Verträge durch neue Futures oder Optionen “glattgestellt” oder verlängert.

unterschiedliche Wirkungen

Die größten Gold-Transaktionen finden jeweils zu den Handelszeiten in Londen und New York statt. Ein Terminkontrakt umfasst eine Menge von 100 Unzen Gold und an einem normalen Handelstag werden schon mal mehr als 590.000 Kontrakte und damit mehr als 1.800 Tonnen Gold gehandelt.

Am Londen Bullion Market dagegen werden selbst an hektischen Tagen kaum mehr als 25 Tonnen bewegt.

Einflüsse auf den Goldpreis

Damit wird deutlich, dass der Terminhandel zweifellos großen Einfluss auf den Goldpreis hat. Dadurch werden die beiden Märkte zeitweise voneinander abgekoppelt. Dennoch kann der Goldpreis durch den Warenterminhandel immer nur kurzfristig manipuliert werden. Er bleibt immer abhängig vom Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage nach physischem Gold.

Zum Einen spiegeln sich die langfristigen Preistrends auch im Handelsverhalten spekulativer Investoren. Zur Zeit befinden wir uns in einer langfristigen Gold-Hausse.

Zum anderen müssen die kommerziellen Händler Short Positionen regelmäßig ausgleichen, um einem langfristigen Ansteigen des Goldpreises begegnen zu können. In einem Bullenmarkt kann sich niemand lange halten, der nur auf fallende Kurse wettet.

Die aktuelle Preisentwicklung am Goldmarkt hat fundamentale Gründe. Einer davon sind die aktuellen Schuldenkrisen, die uns ganz gewiss noch lange beschäftigen werden. Ein weiterer, genauso schwerwiegender Grund, ist das sinkende Goldangebot. Dieses ist nicht zuletzt aufgrund erschöpfter Ressourcen entstanden.

Darum kann man vor allem als Privatanleger getrost sein Vermögen in Gold konservieren. Den Blick auf die täglichen Preisschwankungen kann man dabei ruhigen Gewissens vernachlässigen.

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Eurokrise – kommt jetzt auch Spanien ans Ende?

Steht der Ernstfall unmittelbar bevor?


In den zuständigen EU – Kommissionen werden bereits Hilfestrategien diskutiert. Werden hier nur Planszenarien durchgespielt oder steckt da mehr dahinter? Laut F.A.Z. sollten sich EU-Kommissionsprädident Barroso und EZB-Präsident Trichet bereits für Hilfen ausgesprochen haben. Allerdings sei eine Schuldenkrise auf der Iberischen Halbinsel wesentlich schwerer zu überwinden als bei den Griechen.
Aus Regierungskreisen in Berlin war gestern zu vernehmen, dass für die kommende Woche in Brüssel bereits Gespräche zu diesem Thema vereinbart seien. Scheinbar hat sich die Lage inzwischen so verschärft, dass bereits Gefahr im Verzug herrscht. Man wolle sich in dieser Angelegenheit im Rahmen des Vertragswerkes und der ökonomischen Vernunft bewegen, lautete ein beschwichtigender Kommentar. Dennoch würde die Angelegenheit als so dringlich eingestuft, dass die EU-Mitglieder mit den Beratungen nicht mal mehr bis zum EU-Gipfel am Donnerstag warten wollen.
Noch letzten Freitag wurden Gerüchte um Hilfseersuchen seitens des spanischen Wirschaftsministeriums dementiert.Ein Sprecher erklärte, dass man weder um Hilfe ersucht hätte noch habe man einen solchen Schritt in Erwägung gezogen. Allerdings waren im Frühjahr noch ähnliche Worte aus Athen zu hören, bevor die Griechische Regierung dann endgültig die Karten auf den Tisch legte.

zugespitzte Lage am spanischen Bankenmarkt


In Spanien befindet man sich derzeit mitten in einer Welle von Banken Konsolidierungen. Betroffene Institute versuchen derzeit die Folgen der Immobilienkrise durch Fusionen in den Griff zu bekommen. Trotzdem sei das Vertrauen auf dem Finanzmarkt erheblich gesunken. Seit Tagen werde es für spanische Institute schwieriger, im Interbankenhandel überhaupt noch Kredite zu bekommen. EZB-Chef Jean-Claud Trichet sprach von “anhaltenden Spannungen in einigen Finanzmarkt-Segmenten”. Für den Fall, dass die Situation in Spanien eskaliere, spreche man über ein Hilfspaket in Höhe von 750 Milliarden Euro, das geschnürt werden solle. Dagegen erscheint die Griechenland Hilfe beinahe wie ein Taschengeld.


Eine Schuldenkrise in Spanien hätte größere Auswirkungen auf die Wirtschaftskraft der EU als die Krise in Griechenland. Während die Helenen gerade mal 2,5 Prozent zum europäischen Bruttoinlandsprodukt beträgt, sind in Spanien zwölf Prozent Anteile zu verbuchen.

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Wohlhabende decken sich zunehmend mit Gold ein

In ganz Europa wird Gold knapp. Bisher decken sich überwiegend Reiche und Wohlhabende mit dem Edelmetall ein.

Der Nachrichtenservice Bloomberg berichtete, dass nun auch in Großbritannien Versorgungsengpässe bei Anlagegold aufgetreten seien. Ein Sprecher des Edelmetallhändlers GoldCore Ltd. in Dublin erklärte gegenüber Bloomberg, dass es mittlerweile schwer geworden sei, Sovereigns in größeren Mengen zu bekommen. Das Aufgeld für die begehrte Goldmünze sei von 2,5 % auf 7 Prozent gestiegen. Als deutliches Zeichen werte man die Tatsache, dass sich das Aufgeld in nur wenigen Wochen verdoppelt habe, während es sonst nur in kleinsten Schritten steige.

Auf der britischen Insel wurden in den ersten Monaten diesen Jahres drei mal soviel Anlagegold verkauft wie im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Neben der Schuldenkrise in Europa wird auch die Ankündigung über eine Erhöhung der Kapitalerstragssteuer durch den britischen Premiers, von 18 auf 20 Prozent, als Ursache für diese gestiegene Goldnachfrage vermutet. Gold sei von der neuen Steuergesetzgebung nicht erfasst.

Ein Krügerrand zum Beispiel, kostete bei GoldCore am vergangenen Mittwoch 934,33 Pfund. Das sind umgerechnet 1.134 Euro. In Deutschland dagegen, war die Münze zum gleichen Zeitpunkt für 1.080 Euro zu haben.


Gold ist ein sicheres Zahlungsmittel. Auch oder gerade in Krisenzeiten. Wenn eine Währung zusammenbricht, dann sind keine Gegenwerte mehr dafür zu bekommen. Lebensversicherungen, Wertpapiere, Spareinlagen werden wertlos. Wer dagegen Gold hat, bleibt zahlungsfähig.

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