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Mit PC Geld verdienen als Texter
Das Internet lebt von aktuellen Textinhalten

Mit der Ausnahme von ortsansässigen Kleinunternehmen, wie Handwerksbetriebe und ortsgebundenen Dienstleistern kommt heutzutage so gut wie kein Gewerbetreibender mehr ohne Internet aus. Auch wenn die Betreffenden Ihre Waren oder Dienstleistungen direkt vor Ort im Ladengeschäft oder von Tür zu Tür vermarkten, spätestens wenn es um den Einkauf von Waren oder Ausrüstungsgegenständen geht, braucht man das Internet.
Es gibt fast keinen Ort mehr, der nicht im Einzugsbereich einer Filiale der großen Discounter liegt und das vielfältige Angebot zieht die Verbraucher magisch an. Gewerbetreibende vor Ort können nur noch durch herausragende Serviceleistungen oder mit einem Angebot von Dienstleistungen überleben, die ein Discounter nicht bieten kann. Doch der anhaltende Preiskampf in unserer Gesellschaft macht auch vor den Spezialisten nicht Halt und in allen Branchen zählt heute vor Allem, Schnelligkeit.
Dadurch gibt es eigentlich keinen Bereich, keine Branche mehr, in der man ohne die Informationsvielfalt des Internets auskommt.
So entstehen tagtäglich tausende neuer Internetseiten. Doch wer im Internet mit seinem Angebot gefunden werden will, der muss sich eine ganze Menge einfallen lassen. Das Mindeste, das jemand für seine Internetseite braucht, ist Content. Obwohl Videoinhalte immer mehr Einzug halten, kommt keine Internetseite ohne Textinhalte aus. Schon deshalb, weil die Crawler der Suchmaschinen (Suchprgramme, die das Internet nach Textinhalten absuchen) keine Videos auswerten können. Und die meisten Internetseiten sind darauf angewiesen, dass sie über die Suchmaschinen gefunden werden.
Darum braucht ohne Ausnahme, jede Internetseite entsprechende Textinhalte. Wer heutzutage in eine Suchmaschine seine Suchbegriffe eingibt, der klickt in der Regel nur die Webseiten an, die auf der ersten Seite der Suchergebnisse erscheinen. Nur relativ selten, sehen Internetbesucher auch noch auf die zweite Seite. Das bedeutet, dass jeder Betreiber einer Webseite danach trachtet, bei bestimmten Suchbegriffen unter die ersten zehn Plätze in den Suchergebnissen zu kommen.
Damit man ein solches Ranking erreicht, sind nicht nur Textinhalte auf der eigenen Webseite notwendig. Vielmehr müssen viele, viele Artikel, Kleinanzeigen und Pressemitteilungen, die mit Backlinks auf die zu promotende Webseite verweisen, in den verschiedensten Portalen im Internet verteilt werden.
Dadurch entsteht ein immenser Bedarf an immer neuen Textinhalten zu den einzelnen Themen.
Roboter können noch nicht texten
Insbesondere in der deutschen Sprache ist es bislang so gut wie unmöglich, Texte über Textroboter erstellen zu lassen. Selbst das Umformulieren von Ursprungstexten mit Hilfe von Synonymen, funktioniert bis heute immer noch nicht.
Darum sind in diesem Bereich zunehmend Menschen gefragt, die texten können.
Besucher einer Webseite klicken sofort weiter und verlassen die Seite, wenn Textinhalte bzw. Informationen unprofessionell aufbereitet oder langweilig erscheinen. Deshalb ist auch in diesem Segment, in erster Linie Qualität gefragt. Der Texter muss die Leser seiner Inhalte mit kurzen, eingehenden Informationen “fesseln” und zum Weiterlesen anregen. Im Haupttext hat er dann Gelegenheit, mit Hilfe der Sprache, interessante, fesselnde Bilder zu malen.
Hier bieten sich für Texter, enorme Entfaltungsmöglichkeiten.
Wer ein Ziel erreichen will, muss den Weg dahin mögen
Nur wenige Menschen besitzen die Fähigkeiten, mit ihren Wörtern zu fesseln und Bilder zu malen. Aber grundsätzlich kann das jeder lernen, der sich vorstellen kann, den ganzen Tag vor dem PC zu verbringen und Texte zu schreiben. Auch dann, wenn er kein Feedback für jede einzelne Seite bekommt.
Meine Schulnoten in Deutsch waren durchwegs mittelmäßig. Bis vor zweieinhalb Jahren beschränkte ich mich in meinem geschäftlichen Schriftverkehr möglichst auf Dreizeiler. Wenn ich mehr schreiben musste, verlor ich mich in endlosen Schachtelsätzen. Was ich damit ausdrücken wollte, konnte ohne Rückfrage kaum Einer verstehen.
Was denken Sie? Konnte ich mich mittlerweile etwas verbessern?
Wer eignet sich als Texter?
Ob jemand das Formulieren, anspruchsvoller Texte erlernen kann, richtet sich in erster Linie nach seinen persönlichen Interessen. Gute Schulnoten in Deutsch mögen dafür vielleicht Anhaltspunkte liefern, doch ausschlaggebend sind diese nicht. Natürlich kann jemand, der schon in seiner Kindheit und Jugend spannende Texte zu schreiben vermochte, diese Begabung ausleben. So jemand wird jedoch selten vor der Entscheidung stehen, womit er Geld im Internet verdienen könnte.
Wer dagegen als Erwachsener prüft, ob er sich dafür eignet und diese Fähigkeiten erlernen kann, sollte sich an seinen Interessen orientieren:
- Können Sie alleine arbeiten, ohne Ansprechpartner um sich zu haben?
- Bringen Sie die nötige Selbstdisziplin auf, Ihren Tag strukturiert zu planen?
- Bringen Sie auch ohne Druck von außen, die nötige Selbstdisziplin auf, jeden Tag für eine bestimmte Zeit, konzentriert zu lernen und zu arbeiten?
- Gibt es ein Thema, in dem Sie sich besonders gut auskennen, in dem Sie viel zu sagen haben?
- Sind Sie in der Lage, zu einem bestimmten Thema ausführlich, Informationen übers Internet und andere Medien zu recherchieren?
- Können Sie mit zehn Fingern blind auf einer PC Tastatur schreiben oder verspüren Sie den Antrieb, das zu lernen?
- Beherrschen Sie die deutsche Rechtschreibung und Interpunktion oder kennen Sie jemand, der Ihre Texte korrigieren könnte?
Die Beantwortung dieser Fragen gibt Ihnen Aufschluss, ob Sie für diese Tätigkeit geeignet sind.
Texten in gutem Deutsch, kann man lernen
Wenn Sie bisher noch nie oder nur ganz selten, längere Texte verfasst haben und im Grunde genommen keine Idee haben, wie Sie welches Thema formulieren könnten, dann kann folgende Vorgehensweise sehr hilfreich sein:
- Recherchieren Sie im Internet ein Thema, für das Sie sich besonders interessieren.
- Schreiben Sie die Texte, die Sie finden, wortwörtlich ab.
- Wenn Sie eigene Fachbücher zu diesem Thema besitzen, dann schreiben Sie daraus Texte ab?
- Üben Sie sich darin, vorliegende Texte sinngemäß in andere Wortlaute umzuformulieren.
- Üben Sie nach einer Zeit, Texte aus Ihrem Wissensgebiet selbst zu formulieren. Ansatzpunkte könnten Diskussionen oder Fragen aus Internet-Foren zu Ihrem Fachbereich liefern.
- Formulieren Sie Ihre Aussagen in möglichst kurze Wörter?
- Vermeiden Sie dabei weitgehend zusammengesetzte Pronomen.
- Versuchen Sie, Ihre Aussagen in kurze Sätze, mit maximal 12 – 15 Wörtern, zu formulieren.
- Formatieren Sie Ihren Text in kurze Absätze mit maximal fünf Sätzen.
- Schreiben Sie zu einzelnen Bereichen aus Ihrem Themengebiet kurze und lange Artikel
Nun können Sie andere Menschen um eine kurze Beurteilung Ihrer Texte bitten. Entweder in den Foren, in denen Sie Ihre Texte posten oder Bekannte. So bekommen Sie langsam ein Gefühl dafür, wie Ihre Texte ankommen.
Das Thema >>texten lernen<< können Sie mit folgendem Buch vertiefen:
Federleicht lebendig Schreiben, von Wolfgang Rademacher
Dieses Buch können Sie sowohl in gebundener Form als auch als Ebook zum sofortigen Download hier beziehen
Veröffentlichen Sie Ihre Werke im Internet
Wenn Sie selbst mit Webseiten und Weblogs umzugehen verstehen, dann können Sie nun Ihre Texte auf einem eigenen Blog veröffentlichen. Wenn Sie sich langfristig jedoch aufs Texten konzentrieren möchten, dann kennen Sie vielleicht jemand, der das für Sie erledigen könnte.
Sie können sich dazu ein eigenes Weblog einrichten beziehungsweise einrichten lassen. Entweder kostenpflichtig auf eigenem Webspace und unter eigener Domain. Eine Software zum Erstellen von Blogs gibt es im Internet kostenlos bei wordpress-deutschland.org/download. Auch ein Template (das was man von der Webseite sieht) ist hier dabei. Auch auf kostenlosem Webspace von Blogger-Gemeinschaften bieten sich Möglichkeiten, Ihre Texte im Internet zu veröffentlichen.
Ein kostenloses Weblog ( auch Blog ) genannt, können Sie zum Beispiel auf folgenden Webseiten einrichten:
http://blogger.com
http://wordpress.com
http://amplify.com
Wenn Sie mit Ihren eigenen Texten zufrieden sind, dann können Sie nun auch Artikel zu Ihrem Fachgebiet in Google Knol veröffentlichen. Setzen Sie im Knol Artikel zwei Textlinks zu jeweils einem sinnverwandten Artikel zu dem verlinkten Stichwort auf Ihrem Blog. Wenn Sie zum Beispiel einen Knol Artikel zu einer bestimmten Fischart in Ihrem Aquarium schreiben, könnten Sie möglicherweise unter das Wort “Futter” oder “füttern” einen Textlink zu einem Artikel über Fischfutter auf Ihrem Blog legen.
Außer Google Knol gibt es noch viele weitere Internetportale (Artikelverzeichnisse), auf denen Sie kostenlos Artikel mit Backlinks zu Ihrem eigenen Blog veröffentlichen können. Ein sehr bekanntes, ist http://www.online-artikel.de/.
Nun können Sie dazu übergehen, im Internet weitere Fachthemen zu recherchieren und die gefundenen Informationen in Artikel zusammenfassen.
Was kann ich als Texter verdienen?
Die Preise, die Sie für Ihre Arbeit erzielen können, orientieren sich in erster Linie an der Qualität Ihrer Texte. Außerdem spielt auch die Art der Texte und wie oft ein- und derselbe Text verkauft werden kann, eine gewisse Rolle.
- Für Standardtexte, bei denen kein Wert auf Einzigartigkeit gelegt wird, können sie etwa mit 0,7 bis 1,6 Eurocent pro Wort rechnen. Dafür können Sie den einmal erstellten Text allerdings an mehrere Interessenten anbieten und verkaufen.
- Unique Texte (einmalige Texte) können Sie dagegen je nach Qualität für 2 – 5 Eurocent, je geschriebenem Wort verkaufen.
So bekommen Sie zum Beispiel für einen Artikel mit 500 Wörtern, zwischen 3,50 Euro und 25 Euro. Bei einiger Übung und Routine im Schreiben, brauchen Sie etwa eine Stunde für einen solchen Text.
Als Unique Text, gilt auch ein Artikel, der inhaltlich den gleichen Sinn wiedergibt wie ein zweiter, aber im Textwortlaut um etwa 50% von der Vorlage abweicht. So ist es durchaus möglich, aus einem verfassten Artikel durch alternative Formulierungen, zehn und mehr Unique Texte zu verfassen. Dadurch kann man gegebenenfalls aus einer einzigen Themenrecherche eine ganze Reihe von unterschiedlichen Unique Texten verfassen.
Bei der Kalkulation für Ihre Leistungen sollten Sie jedoch auch berücksichtigen, dass wohl niemand jeden Tag, acht Stunden lang Texte mit jeweils fünfhundert Wörtern verfassen kann. Es gibt Tage, da schafft man es vielleicht gerade mal drei bis vier Stunden, sich auf ein Thema zu konzentrieren. An anderen Tagen kommt man dagegen auf sechs Stunden.
Wo kann ich meine Texte verkaufen?
Woher bekomme ich Aufträge?
Auch im deutschsprachigen Internet gibt es mittlerweile Auftragsbörsen für Texter. Hier die bekanntesten davon:
Keiner kann alles machen
Auch wenn Sie mit der Erstellung von Webseiten und Weblogs etc. vertraut sind, sollten Sie diese Arbeiten jemand anderes machen lassen. Wenn Sie sich mit zu vielen Detailarbeiten verzetteln, die einander nach ihren Anforderungen fremd sind, können Sie kaum eine lohnende Leistung erbringen. Darum sollten Sie sich aufs Texten konzentrieren und alles andere outsourcen.
Sie können auch mehr verdienen
Wenn Sie anspruchsvolle Texte formulieren können und einen Blog betreiben, der viele Besucher anzieht, dann können Sie auch daran verdienen, wenn Sie Auftragstexte auf dem eigenen Blog veröffentlichen. Hier werden dann bis zu 150 Euro für einen guten Artikel bezahlt, der für die Produkte, bestimmter Auftraggeber wirbt.
Einer der bekanntesten Auftragsvermittler in diesem Bereich ist http://trigami.com.
Je größer die Professionalität, die Sie sich als Texter angeeignet haben, umso mehr können Sie für Ihre Leistung verlangen. Hochqualifizierte Texter und Spitzenkräfte arbeiten nach Stundensätzen und erzielen durchaus Honorare von 65 Euro pro Stunde und mehr.
Welche Ausrüstung brauchen Sie als Texter?
Logischerweise brauchen Sie dafür einen PC oder ein Notebook. Sinnvoll wäre es, wenn Sie Ihren Computer mit einem Mehrfachmonitor System ausstatten würden. Drei bis vier Bildschirme würden ein praktisches Arbeitsfeld bilden. Das ist bei manchen Motherboards ganz einfach durch den Einbau einer zusätzlichen Grafikkarte möglich. Damit können Sie zum Beispiel schon mal zwei digitale TFT Monitore an Ihren PC anschließen. Wenn Sie noch einen oder mehrere analoge TFT Bildschirme besitzen, dann könnten Sie an Grafik Chip und Grafik Karte insgesamt bis zu vier Bildschirme anschließen. Wenn Sie zusätzlich zu Ihrem PC, noch ein Notebook besitzen, können Sie auch Ihr Notebook mit einem Zusatzbildschirm betreiben.
Die beiden Rechner könnten über ein Netzwerkkabel miteinander verbunden werden, und mittels einer Software dann mit einer Maus und einer Tastatur angesteuert werden. Damit erzielen Sie dann auf bis zu sechs Monitoren einen sehr hohen Bedienungskomfort.
Hier finden Sie weitere Informationen dazu: http://www.maxivista.com/
Alternativ gibt es externe Grafikkarten, an die Sie bis zu vier Monitore zusätzlich anschließen können. Diese nutzen den Grafikchip Ihres PC’s zur Signalverarbeitung, verstärken die Signale und verteilen sie auf die zusätzlichen Monitore. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.matrox.com/graphics/de/
Wozu die vielen Bildschirme?
Bei meinen Schreibarbeiten brauche ich meistens einen Bildschirm um zu schreiben und je nach Art der Aufgabe zwei bis drei Bildschirme zum Recherchieren. Dauerndes Hin- und Herblättern im Multitasking auf einem Bildschirm, wäre nervtötend und zeitraubend. Ebenso zeitraubend wäre es, wenn ich meine Recherchen immer erst ausdrucken müsste, bevor ich Informationen übertragen könnte. Außerdem würde das zu einem immensen Verbrauch an Papier und Druckertoner führen.
Denken Sie auch an die Arbeitsspeicher
Mit einem 32 bit Betriebssystem können Sie etwa 3 Gigabyte Arbeitsspeicher verwalten. Das ist für die meisten Aufgabenstellungen ausreichend. 64 bit Betriebssysteme können dagegen wesentlich mehr Arbeitsspeicher verwalten. Allerdings gibt es noch viele kostenlose und preiswerte Softwaretools zur Erleichterung kleiner Detailarbeiten, die unter einem 64 bit Betriebssystem nicht laufen würden.
Und natürlich ein schneller Internet Anschluss
Sinnvoll wäre auch ein DSL oder äquivalenter Internetanschluss mit möglichst hoher Bandbreite. Hier sollten Sie ausschöpfen, was Sie aufgrund der vorhandenen Internet Infrastruktur vor Ort bekommen können. Im Download könnten Sie durchaus mit 6.000 kbit/sec auskommen. Der Flaschenhals entsteht allerdings, wenn Sie Dokumente oder Dateien übers Internet hochladen müssen. Da hätten Sie bei einem 6 MBit Anschluss meistens nicht einmal 500 KBit/sec zur Verfügung. Das wäre zeitraubend. Wenn es irgendwie möglich ist, dann sollten Sie mindestens einen 16 MBit Anschluss mit 1 MBit Upload Geschwindigkeit anstreben.
Bei langsameren Internetanschlüssen müssten Sie ansonsten alles outsourcen, was nicht unbedingt mit reiner Texterstellung und -bearbeitung zu tun hat.
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